Gedenken für die Opfer des Terrors in Russland (St. Petersburg) und des Krieges in Syrien (Aleppo, Idlib) auf dem Schloßplatz in Hohenems.                              (c) Tamara Ofner

Wir gedenken der Opfer des Terror-Anschlags von St. Petersburg (Russland) und den Opfern des grausam sinnlosen Krieges in Syrien.

Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Ermordeten.

Im Schweigen neigen wir unsere Herzen dem Leid unserer Menschengeschwister zu und suchen in allem den Weg zum Frieden – solidarisch auf „unserem Weg von der Kriegslogik zu einer Friedenskultur„.

Tamara Ofer (Schweigekreis Hohenems)
Walter Buder und Johannes Heil (Schweigekreis Bregenz) 

 

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Montag, 3. April 2017, 18 Uhr

„Von der Kriegslogik zu einer Friedenskultur – unser Weg“

regenbogen_2cm_reli.de„Schweigen für Frieden“ macht sich das Thema des kommenden Internationale Bodensee-Friedensweges zu eigen. Die „Logik des Krieges“ – mehr oder weniger gut verschleiert – beherrscht das Leben und Treiben unserer Gesellschaften. Aber es gibt auch starke Bewegung in Richtung der Entfaltung einer Kultur des Friedens. Darum geht es beim „Schweigen für Frieden“ in erster Linie: Menschenrechte, lebendige Demokratie und – vor allem – Mitmenschlichkeit und sozial gerechtes Miteinander. Unser Weg ist bei allem die aktive Gewaltfreiheit. Die Einladung in den Schweigekreis ergeht an alle Menschen, die über alle Weltanschauungen und ideologische Grenzen hinweg, guten Willens sind.

„Schweige und höre, neige Deines Herzens Ohr und suche den Frieden“
Montag, 3. April 2017, 18 Uhr
Bregenz, Kornmarkt

 

 

 

„Frieden ist eine Notwendigkeit…“

Frieden wendet Not – deswegen ist ohne Frieden alles nichts, auch wenn der Frieden allein nicht alles ist. Das „Schweigen für Frieden“ im Monat März 2017 hat diese Gedanken zu Hintgergrund. Und es ist ein Zeichen des Willens vieler, Schritt für Schritt den Frieden zu realisieren.

„Frieden ist keine Utopie, Frieden ist eine Notwendigkeit. Wenn wir keinen Frieden haben, dann haben wir Kriege. Schauen Sie sich die Kriege an, in Afghanistan, im Irak, in Libyen, in Syrien und so weiter. Kriege sind zerstörerisch, Kriege töten Millionen von Menschen. (…)  Es gibt Millionen von Menschen, die vom Krieg traumatisiert sind. Deshalb, wenn Krieg rm_juergen_graesslinnicht beendet wird und wenn Frieden nicht kommt, dann wird die Welt zerstört.

Wir brauchen die Utopie des Friedens, wir müssen die Utopie des Friedens Schritt für Schritt in die Tat umsetzen. Schritt für Schritt bedeutet, dass man keine Schalter umlegen kann und dann wird die Welt ein besserer Ort, sondern wir brauchen viele Menschen, die für Frieden arbeiten, die für Gerechtigkeit arbeiten, für eine ökologisch intakte Welt und das, was wir tun müssen, ist ein großes Netzwerk in der ganzen Welt aufzubauen. (…)  Utopie sollte nicht nur eine Idee von Leuten sein, die ganz weit weg ist, wo wir sagen, wir können gar nichts machen, sondern Utopie muss in die Tat umgesetzt werden, Utopie muss Realität werden.“

Aus einem Interview mit Jürgen Grässlin anlässlich der Konferenz zur Utopie in der Monastero del Bene Comune in Sezano bei Verona, Italien im Oktober 2016. Das ganze Interview können Sie hier nachlesen.    _ Foto: Homepage Grässlin

Ohne Gewalt durchs neue Jahr

Aus der Botschaft von Papst Franzikus zum internationalen katholischen Weltfriedenstag 2017: „Alle ersehnen wir den Frieden; viele Menschen bauen ihn täglich mit kleinen Gesten auf; viele leiden und nehmen geduldig die Mühe auf sich, immer wieder zu versuchen, Frieden zu schaffen.“[24] Bemühen wir uns im Jahr 2017 mit Gebet und Tat darum, Menschen zu werden, die aus ihrem Herzen, aus ihren Worten und aus ihren Gesten die Gewalt verbannt haben, und gewaltfreie Gemeinschaften aufzubauen, die sich um das gemeinsame Haus kümmern. Nichts ist unmöglich, wenn wir uns im Gebet an Gott wenden. Alle können ‚Handwerker‘ des Friedens sein.“

Herzliche Einladung zum „SCHWEIGEN FÜR FRIEDEN“

Hohenems, Schlossplatz – am So 5. März 2017, 18h – 18.30h
Bregenz, Kornmarkt – am Mo 6. März 2017, 18h – 18.30h

Zündet Kerzen an …

„Weihnachten. Zündet Kerzen an, sie haben mehr Recht als alle Finsternis.“ *)

Auf Initiative von Tamara Ofner vom Hohenemser „Schweigen für Frieden“ ist auf dem Hohenemser Schloßplatz – dort, wo der Schweigekreis normalerweise stattfindet – ein Kerzenlicht aufgestellt.
Jede_r ist eingeladen, eine zeitlang schweigend zu dieser Botschaft zu stehen.

Wir gedenken der Opfer in Berlin und teilen den Schmerz der Angehörigen.
Im Schweigen drücken wir unser Mitgefühl aus.
Wir verzichten auf Rache und Gewalt.

Danke für Eure Unterstützung!

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*) Karl Rahner, aus: Das große Kirchenjahr. Geistliche Texte, hg. v. A. Raffelt, Herder 1987, S. 84)

 

Bleib‘ im Licht!

IMG_3435„Der Friede, ist die Frucht einer Kultur der Solidarität, der Barmherzigkeit und des Mitgefühls“ schreibt Papst Franziskus in seiner Botschaft zum (katholischen) Weltfriedenstag 2016, der in der katholischen Welt jeweils am 1. Jänner (Neujahr) begangen wird.
Ein richtiger und wichtiger Schritt in die Richtung einer solidarischen Kultur, besteht wohl in der Überwindung der Gleichgültigkeit. Das geschieht einzig durch eine persönliche Entscheidung. Darauf beruht auch die Teilnahme am Schweigekreis. Die Kraft der Entscheidung entfaltet sich im Schweigen und sie trägt mit der Zeit die „Frucht namens Frieden“.

Die Schweigekreise sind ein Vorschlag, ein Impuls, ein Signal vielleicht, ruhig und in Stille Gedanken des Friedens zu denken und zu üben, gemeinsamen mit anderen, die „guten Willens sind“, der Gleichgültigkeit den Kampf anzusagen, denn sie ist es, die uns der Menschlichkeit beraubt, jenes Band, das die Menschen unsichtbar aber wirksam verbindet.

„Überwinde die Gleichgültigkeit, gewinne den Frieden“ ist der Themenvorschlag für die Schweigekreise im Monat Jänner 2016. Die Kraft zur guten Entscheidung begleite unsere Wege. Und: Bleibt im Licht!

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Emma Lenzi: In Gedanken bin ich mit dabei

Ich stehe aus Überzeugung hinter dem, was ihr postuliert und was ihr tut – doch leider ist dieser Termin (jeweils montags 18 Uhr) für mich einfach nicht möglich.
In Gedanken bin ich mit dabei.

ich brauche ihn
den glauben an
das gute
im menschen
im einzelnen und
in der gesellschaft

ich brauche ihn
den glauben an
einen sinn
im leben
des einzelnen und
der menschheit

ich brauche ihn
diesen glauben an
einen sinn
des guten
um der gleichgültigkeit
widerstehen zu können
die noch schlimmer ist
als die bosheit

in Verbundenheit
Emma Lenzi

Danke!
Montag, 2. November 2015, 18 Uhr
SCHWEIGEN FÜR FRIEDEN
Bregenz, Kornmarkt